Konfirmation am 24.04.2016

Bereits vor dem Gottesdienst sorgte ein kleines Orchester für die musikalische Einstimmung auf den besonderen Gottesdienst.

Auch das Lied des Chores: „Ich halte mich Herr zu Deinem Altar, da willst Du mir heute begegnen...“, berührte sehr. Und so wurde es nicht nur für die Konfirmandin Hannah, sondern für alle Anwesenden, eine wunderbare Begegnung mit Gott.

Dem Gottesdienst lag folgendes Texwort aus Lukas 9 Vers 10 und 11 zu Grunde:
„Und die Apostel kamen wieder und erzählten ihm, wie große Dinge sie getan hatten. Und er nahm sie zu sich und entwich besonders in eine Wüste bei der Stadt, die da heißt Bethsaida.
Da das Volk des inneward, zog es ihm nach. Und er ließ sie zu sich und sagte ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die es bedurfte. Aber der Tag fing an, sich zu neigen.“

Die Konfirmandin ist nicht alleine!
Dem Dienstleiter Bezirksevangelist Sosnitzki  bot sich ein wunderbares Bild beim Blick auf die Konfirmationsgesellschaft: die Konfirmandin saß in der ersten Reihe zwischen ihren Freundinnen und Freunden. Dahinter – in ihrem Rücken - saß ihre Familie!
Der Bezirksevangelist wies darauf hin, dass Hannah nicht alleine ist, auch wenn sie in der NAK-Gemeinde Verden heute die einzige Konfirmandin ist, so werden doch im Bezirk insgesamt 11 junge Christinnen und Christen konfirmiert. Und auch in vielen anderen christlichen Gemeinschaften finden zurzeit Konfirmationen statt. Niemand ist alleine!
Der Dienstleiter zitierte dazu ergänzend einen Vers aus dem Chorlied 357:

Gut, dass wir einander haben; gut, dass wir einander seh‘n,
Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege geh‘n.
Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt,
und dass Gott, von dem wir reden, hier in uns‘rer Mitte ist.

Jesus Christus nachfolgen!
Jesus hatte seine Jünger mit Macht ausgestattet, so dass sie neben der Verkündung des Evangeliums auch Wunder tun konnten. Die Jünger und viele tausende Menschen folgten Jesus nach Bethsaida nach. Sie wollten Heilung für Leib und Seele!
Gott heißt heute alle Konfirmanden willkommen; er will segnen!
Wer Gott nachfolgt, um den kümmert sich Gott; den hat er lieb; dessen Wünsche und Ziele kennt er.
Ab den Tag der Konfirmation sind alle Konfirmierten vollwertige Christen. Man muss sich nicht erst hocharbeiten wie im Berufsleben. Sofort ist man vollwertiges Mitglied in der Gemeinde. Dort wird man erwartet und gebraucht!

„Herr, weil mich festhält Deine starke Hand, vertrau ich still.“
Unser Vorsteher K. Pajko machte deutlich, dass entscheidend ist, dass man weiß, wohin man sich wenden kann. Dass man weiß, wer einen festhält und mit wem man reden kann! Man muss heute am Tag der Konfirmation nicht alles wissen und man muss nicht alles begriffen haben. Man muss nur immer eine Hand festhalten!
Unser Vorsteher wies darauf hin, dass der Segen, der heute gespendet wird, nicht nur heute für den Moment ist, sondern dass er in die Zukunft hineinwirkt. Es ist eine Zusage Gottes für seine Hilfe! Wenn man den Segen Gottes aufnimmt und behält, dann hat man gewonnen! Wir sind gut beraten, wenn wir immer eine Hand bei Gott haben!

Konfirmation
Während der Chor sang „Auf Dich nur will ich sehen….“, trat die Konfirmandin vor den Altar. Sie wurde dabei umrahmt von Jugendlichen aus den Gemeinden Verden und Achim. Sie war nicht alleine. Auch das Konfirmationsgelübde wurde dann gemeinsam gesprochen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles beendete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Befiehl den Herren Deine Wege……“
Anschließend beglückwünschte die Gemeinde die Konfirmandin und die Eltern.